Cayo Coco

Cayo Coco ist eine Insel im Atlantik, die zur kubanischen Provinz Ciego de Ávila gehört. Sie gehört zu einer Inselkette namens Jardines del Rey (Gärten der Könige), welche sich über 600 Kilometer an der Nordküste entlangzieht. Nachdem die Insel während des Kalten Krieges zwischen USA und Sowjetunion von letzterer zeitweilig als Luftwaffenstützpunkt genutzt wurde, dient sie heute ausschließlich dem Tourismus.

Die Insel ist vor allem für ihre All-Inclusive-Hotels bekannt. Seit im Jahre 1993 der Hotelbetrieb eröffnet wurde, kamen bis zum Jahr 2008 über 2 Millionen Touristen hierher. Neben den weißen Sandstränden hat die Insel auch viele Korallenriffe zu bieten, die sich bestens zum Tauchen eignen. Viele Wasservögel, wie etwa Flamingos halten sich in den seichten Buchten der Insel auf und können dort beobachtet werden. In seinem Roman „Inseln im Strom“ schreibt Ernest Hemingway, dass die Cayo Coco nach den im Spanischen „cocos“ genannten Roten Ibissen benannt worden sei. Diese sind in großer Zahl in den landseitig gelegenen Lagunen anzutreffen.

Ende der 80er Jahre wurde für militärische Zwecke ein rund 17 Kilometer langer Steindamm zwischen Caya Coco und dem Rest Kubas errichtet, der die beide noch heute miteinander verbindet. Auf der Landseite des Dammes überwacht eine Kontrollstation den Zugang zur Insel. Nur Mitarbeiter der Hotels sowie Touristen erhalten Zugang. Dafür wird der Reisepass und ein Visum benötigt. Es werden keine Sicherheitskopien des Reisepasses akzeptiert. Auf Cayo Coco gibt es sogar einen internationalen Flughagen. Die Nachbarinseln von Cayo Coco heißen Cayo Paredón und Cayo Guillermo.

Cayo Coco

Cayo Coco – die schönheit von Kuba

Zwar ist die Schönheit dieser Inseln seit langem weltberühmt, aber vor 1990 war Cayo Coco nicht viel mehr als ein mückenverseuchter Mangrovensumpf. Zwischen 1927 und 1955 verdienten sich die 600 Einwohner ihren kargen Lebensunterhalt mit der Produktion von Holzkohle als Brennmaterial. Allerdings nahm die Bedeutung dieser Einnahmequelle ab, als nach der Revolution auch hier die Elektrizität Einzug hielt. Cayo Coco ist seit 1988 durch einen 27 Kilometer langen Damm mit dem Festland verbunden. Weitere Dämme gibt es vom Cayo Cococ zum Cayo Romano in östlicher Richtung und zum Cayo Guillermo in westlicher Richtung.

An den Rezeptionen der Hotels haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten zu buchen. Zu den Höhepunkten zählen eine Fahrt durch die Keys, welche in Hemingways „Inseln im Strom“ Erwähnung finden („Por la Ruta“), eine Flamingo-Tour, eine Tour mit dem Motorboot um den Cayo Paredón Grande herum sowie ein Ausflug zum Cayo Mortero. Dieser führt am berühmten Schnorchel-Hotspot von Grunt Hole vorbei. Hier wird bei frischem Fisch und kaltem Bier eine Pause eingelegt. Die Preise liegen jenseits von 30 CUC$.

Cayo Coco